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Arcadius Didavi Quartet – Hot Beans
Die Concerto-Rezension beschreibt Arcadius Didavi als virtuosen Bassisten aus Benin, der afrikanische Polyrhythmik, eigene Instrumente und Jazzharmonien zu einem eigenständigen Albumklang verbindet.
01.02.2018 · 2 Min. Lesezeit
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Concerto 2/2018
Die Rezension in Concerto ordnet Arcadius Didavi und Lionel Loueke als prägende Jazz-Exporte Benins ein. Didavi wird als virtuoser Bassist beschrieben, der nicht nur E-Bass spielt, sondern Instrumente aus seiner Herkunft wie Gogba, Tanikka und Kalimba in seine Musik hineinträgt.
Gemeinsam mit Vladimir Karparov, Kelvin Sholar und Dimitris Christides verflechte das Quartett afrikanische Polyrhythmik mit Jazzharmonien. Den elf Stücken liege ein Afro-Folk-Puls zugrunde, der je nach Titel unterschiedlich stark ausgeprägt sei.
Besonders hervorgehoben werden spirituelle Momente in „Misery, Go Home“ und „You Are My Bro!“ sowie die repetitiven Grooves und impulsiven Soli von „My Favorite Childhood Market“ und „Tasty Chick“, die den Klangkontext der Band nie sprengen.