Programme

Sie können mich als Solisten oder
mit meinem Quartett buchen:

1. Soloprogramm – „Ick bin ein Beniner“ –
Multi-instrumentale One-man-show
solo1
Originell verbindet Arcadius Didavi seine langjährige Blues-Funk-Jazz-Latin-Erfahrung mit der traditionellen Musik seiner westafrikanischen Heimat: Seine erfrischenden Kombinationen aus afrikanischen Rhythmen und Melodien mit Jazz geben Arcadius‘ Kompositionen eine mitreissende Kraft. Auf seine funkigen E-Bass-Solos folgen groovige Balladen, die er mit akustischer Bassgitarre, selbst gebauter Ngoni (einer Kora-ähnlichen Laute) oder einer selbstgebauten Doppel-Kalimba (Daumenklavier) begleitet. Mit Shekere (Kürbis-Rassel) und Kürbistrommel verstärkt er die Rhythmen und erzeugt ungewöhnliche Soundeffekte. In humorvollen Ansagen stimmt Arcadius das Publikum auf seine in seiner Heimatsprache Fon gesungenen Lieder ein. Wenn er für das „Bio-Essen in Afrika“ wirbt – als Einleitung zum Song über die Bohneneintopfverkäuferin an der Strassenecke – hat er die Lacher auf seiner Seite. Aber er berührt das Publikum auch mit Liedern, die seine Erfahrungen als Migrant in Europa reflektieren. Dabei stellt Arcadius universelle Gemeinsamkeiten den trennenden Ängsten und Vorurteilen gegenüber. Gerne folgen wir seiner Einladung, unseren Blick von der ewigen Krisen- und Kriegsberichterstattung weg, hin zum kulturellen und vor allem musikalischen Reichtum Afrikas zu wenden.

quartet2. Arcadius Didavi Quartett
In seinem Quartett wird Arcadius Didavi von drei internationalen Jazz-Musikern begleitet. Sie setzen seine Kompositionen und Arrangements gekonnt um, wobei sie auch eigene weltmusikalische Akzente setzen, ohne den insgesamt runden und stark afrikanischen Gesamteindruck zu verwischen. Dabei bleibt Arcadius optisch wie musikalisch die groovende und meist tanzende Energiequelle der Band, die in farbenfrohen afro-europäischen Outfits auftritt. Dass alle Musiker neben ihrem Hauptinstrument auch Perkussion spielen, unterstreicht die rhythmische Komponente seiner Musik.

Schreibe einen Kommentar